Robert Pinkl lud zu seinem 80. Geburtstag neben seiner Familie auch die Vereine ein, bei denen er Mitglied ist.
Die Spielvereinigung Mitterdorf ist für Robert nicht nur ein Verein, nein für Robert bedeutet der Sportverein weitaus mehr.
Ja, 1963 war es, als er sich mit einigen Mitstreitern entschloss, einen Verein zu gründen.

Die fußballerische Laufbahn begann für Robert beim TB03 Roding bis er dann mit seinen Kameraden 1963 die Spielvereinigung mitgründete. Am 16. Februar 1964 trug
diese Gründungsmannschaft auch ihr erstes Punktspiel gegen Kirchenrohrbach aus. Zwischen 1963 und 1982 war er bei seinen Gegnern ein gefürchteter Torjäger in den Herrenmannschaften und bei der AH (AH = Attraktive Herren (Anmerkung vom Verfasser)). Dabei brachte Robert es auf 346 Tore in 667 Spielen. Fair Play wurde von Robert großgeschrieben. Während seiner Spielzeit im Herrenbereich wurde er nur 14-mal mit Gelb verwarnt. Eine Rote Karte hat er als Spieler nicht zu Gesicht bekommen.
Robert, manchen besser bekannt als der „Saller“ engagierte sich nicht nur in sportlicher Hinsicht für die SpVgg Mitterdorf. Während seiner nun 62-jährigen
Mitgliedschaft bekleidete er ehrenamtlich zahlreiche Positionen im Verein. Von 1975 bis 1982 war er erster Vorsitzender des Vereins. Als Jugendleiter fungierte er 30 Jahre lang sehr erfolgreich. Zahlreiche Jugendliche konnten von ihm das Fußballspielen erlernen. Auch eine Damenmannschaft rief Robert ins Leben.
Diese hervorragende Jugendarbeit in dieser Zeit wurde am 30.11.2001 mit dem Sepp-Herberger-Ehrenpreis gewürdigt. Die Sepp Herberger Stiftung konzentriert sich schwerpunktmäßig auf Förderung und Entwicklung des Sports im sozialen und gesellschaftspolitischen Kontext, insbesondere in den Bereichen Sozialwerk, Behindertensport, Schulen und Vereine sowie Strafvollzugsanstalten. Dieser Preis wurde zu dieser Zeit nur alle zwei Jahre in den drei Teilkreisen des Bezirkes verliehen.

Anfang der 80er wurde das Sportheim gebaut. Auch hier war Robert mit von der Partie. Er ließ es sich nicht nehmen, aktiv bei der Planung und beim Bau mitzuwirken. Aber nicht nur als Bauleiter und Monteur war er hier zu Gange, einmal musste er sogar eine kleine Gruppe von Bauarbeitern aus einer misslichen Lage befreien (zwinker, Robert du weißt, was ich da meine). Wer darüber mehr erfahren möchte, kann Robert dazu mal fragen.
Auch im hohen Alter ist Robert noch aktiv mit der Spielvereinigung verbunden, als Ehrenamtsbeauftragter hat er ein wachsames Auge auf die Mitglieder. Akribisch genau führt er Buch über die Personen, die Ämter in der SpVgg ehrenamtlich bekleiden. Wir schätzen Robert ganz besonders und wünschen ihm auch auf diesem Wege „Alles Gute zum 80. “ und noch viele Jahre mit seiner Spielvereinigung.

